Hotel Beau Rivage · Zimmer 317

BARSCHEL

Ein Theaterstück von Nils Schakala

Zwei Ermittler. Ein legendäres Hotelzimmer. Ein Todesfall, der bis heute Fragen aufwirft.

3 Personen (2 Männer, 1 Frau) 90 Minuten Spieldauer 5 Szenen · ein Schauplatz 1987 – heute Politthriller
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Worum es geht

Eine Wahrheit, die niemand hören will

Albert Lasker und Ida Patzeck beziehen Zimmer 317 im Hotel Beau Rivage in Genf, den Ort, an dem der ehemalige Ministerpräsident Uwe Barschel 1987 unter bis heute ungeklärten Umständen starb.

Was als nüchterne Recherche beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Labyrinth aus Verschwörungstheorien, Medieninszenierungen und politischen Interessen. Doch je näher die beiden der Wahrheit kommen, desto deutlicher wird: Sie stehen am Ende einer Sackgasse. Dann taucht ein unerwarteter Besucher auf. Weiß er mehr oder beginnt hier ein perfides Katz-und-Maus-Spiel?

„Die Logik der Macht ist stärker als die Wahrheit. Die Wahrheit ist nur ein fernes Störsignal.“ Mr. X, 5. Szene — Wahrheit
Aufbau

Fünf Szenen, ein Raum

Szene 1
Ankunft
16 Seiten
Szene 2
Deal
14 Seiten
Szene 3
Zweifel
26 Seiten
Szene 4
Mr X
13 Seiten
Szene 5
Wahrheit
24 Seiten
Figuren

Das moderne Holmes/Watson-Duo — und ihr Gegenspieler

Albert Lasker
Schachgroßmeister, Pokerweltmeister, Ermittler

Ein Mann, der einen Raum verändert, sobald er ihn betritt. Charismatisch, unkonventionell, überzeugt, jede Wahrheit entdecken zu können und bereit, dafür jede Grenze des allgemein Anerkannten zu überschreiten.

Ida Patzeck
Ärztin, Co-Ermittlerin

Ruhe, Sachlichkeit und Erdung geben Laskers überbordender Persönlichkeit Halt. Der unverzichtbare Fels in der Brandung und die Stimme der Vernunft, wenn er zu schnellen Schlüssen neigt.

Mr. X
Der unerwartete Besucher

Hochintelligent, ehrgeizig, eiskalt. Geformt durch Entwurzelung, Disziplin und Krieg. Ein Stratege aus der Dunkelheit, der in Grauzonen operiert und niemandem gehört.

Für die Bühne

Warum sich „Barschel“ für Ihr Haus eignet

01

Kammerspiel, ein Schauplatz

Drei Rollen, ein Bühnenbild (Hotelzimmer 317) - schlank produzierbar, ohne Abstriche bei der Wirkung.

02

Realer, ungelöster Stoff

Der Fall Barschel (1987, Genf) ist bis heute ungeklärt und im kollektiven Gedächtnis verankert - Wiedererkennungswert trifft auf Spannungsstoff.

03

Vierte Wand fällt

Das Stück endet mit einer direkten Publikumsansprache - ein Schluss, der das Publikum nicht als Zuschauer, sondern als Mitwisser entlässt.

04

Genre-Mix mit Tiefgang

Kriminalplot, Politthriller und Gesellschaftskritik - unterhaltsam und diskussionswürdig zugleich.

Der Autor

Nils Schakala

Autor von „Barschel“

„Barschel“ ist ein Theaterstück für drei Personen mit einer Spieldauer von 90 Minuten. Das Manuskript entstand in Bonn und verbindet einen der bekanntesten ungeklärten Todesfälle der deutschen Nachkriegsgeschichte mit einem raffiniert konstruierten Kammerspiel über Wahrheit, Macht und Deutungshoheit.

Der Autor

Nils Schakala ist in Wacken aufgewachsen und hat Deutschland anschließend gewissermaßen als Langzeitstudie betrieben: Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Itzehoe, Abitur in Kiel, Zivildienst in München und Kiel, Jurastudium in Kiel und Bonn und die Erkenntnis, dass ihm die Geschichte hinter dem Fall wichtiger ist als der Wortlaut des Gesetzes. Dann eine Qualifizierung zum Personalreferenten in Frankfurt am Main.

Die Stationen mögen unterschiedlich erscheinen, folgen aber einer gemeinsamen Spur: dem Wunsch, Dinge genau zu verstehen. Verwaltungsausbildung und Jurastudium haben ihn gelehrt, präzise hinzusehen, Sachverhalte sorgfältig zu prüfen und Fakten von Behauptungen zu unterscheiden. Wer sich jahrelang mit Akten, Gesetzen und Paragrafen beschäftigt, entwickelt zwangsläufig eine gewisse Hartnäckigkeit gegenüber Ungenauigkeiten.

Nach diesem Parforceritt durch Deutschland fand er schließlich seinen Lebensmittelpunkt in Bonn. Dort arbeitet er seit fast 25 Jahren als Arbeitspädagoge mit Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen. Die tägliche Zusammenarbeit mit ihnen hat seinen Blick auf die Welt nachhaltiger geprägt als jedes Lehrbuch, lehrten ihn, respektvoll und stets interessiert an den Geschichten hinter den Geschichten zu sein.

Vielleicht erklärt das auch sein Interesse als Autor. Denn gute Dramen beginnen dort, wo einfache Antworten enden.

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